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Dyslexie
Beim Lesen müssen Kinder einzelne
Buchstaben erfassen und beim Vorlesen zu Lauten formen und
sie zu einem Wort zusammenfügen. Nicht immer gelingt
dieser Prozess mühelos. Häufig wird eine Störung
in diesem Bereich erst viel zu spät erkannt.
Daher ist es wichtig zu wissen, dass u.a. folgende Voraussetzungen
grundsätzlich für ein optimales Lesevermögen
nötig sind:
- das Kind muss Buchstaben visuell erfassen und unterscheiden
- das Raumlageempfinden (z.B. p-q, d-b) muss gesichert
sein
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- es muss
eine sichere Formkonstanz vorliegen (Buchstaben
die sich in Größe und Form
ein wenig unterscheiden müssen als gleich identifiziert
werden)
- eine gesicherte Laut-/Buchstabenzuordnung
ist notwendig
- Laute müssen genau unterschieden werden können
- gute Merkfähigkeit für Gehörtes und Gesehenes
- Reihenfolgen müssen eingehalten werden können
- gutes Rhythmusempfinden
- schnelle Sinnerfassung des Geschriebenen
- gutes Sprachverständnis
Kinder mit einer guten visuellen und auditiven Merkfähigkeit
können die ersten zwei Schuljahre häufig recht erfolgreich
durchlaufen, ohne dass eine Lesestörung massiv deutlich
wird. Sie versuchen sich ganze Sätze oder später
sogar ganze Texte einzuprägen.
Nur durch eine gezielte Diagnostik ist eine Leseschwäche
sicher auszuschließen. Probleme in der Lesefertigkeit
greifen recht schnell auch auf andere schulrelevante Fächer
über.
Ohne sinnerfassendes Lesen ist eine optimale Schulkarriere
trotz guter Intelligenz kaum möglich.
Einschätzskala
Bei Verdacht auf
eine Lese- und Rechtschreibschwäche, bieten wir
Eltern
eine Einschätzskala zum Downloaden an.
Bitte senden Sie uns die Seiten einfach ausgefüllt
zurück, so dass wir Ihnen mit Rat
und Tat zur Seite stehen können:

Lese-Rechtschreibschwäche
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